So GANZ handarbeitsblockiert war ich ja doch nicht, denn Stricken geht fast immer. Das Strickzeug liegt einfach herum, und sobald man Zeit für eine Nadel hat, strickt man, wenn auch nur zehn Minuten. Nähen geht nicht so kurzfristig, und daher gibt es Zeiten, wo ich nur stricke.
So kommt es, dass mein Wollvorratsaufbrauchen bei ILMW #7 angelangt ist: 6 Knäuel Drops Alpaca Silk brushed warteten in meiner immer noch sehr vollen Wolllade auf mich. Das Muster, das ich ausgesucht hatte, ist Alcina von www.knitrowan.com, fertige Modelle findet man auch auf ravelry. Die Anleitung ist kostenlos und der Pullover ist durch seine Asymmetrie ... anders.
Dass die gestrickten Falten bei mir nicht nur in der Taille liegen, wie das in der Anleitung zu sehen ist, hängt von Körperproportionen ab, aber vielleicht wäre euch das jetzt gar nicht aufgefallen, hätte ich euch nicht darauf hingewiesen?
Jedenfalls ist es momentan DEFINITIV zu heiß für diesen Pullover, ich musste ihn sofort nach den Fotos wieder ausziehen, sonst wäre - sogar - ICH Frostbeule den Hitzetod gestorben. Er darf jetzt also bis zum Herbst in den Kasten und dort auf mich warten.
Muster: Alcina von Rowan
Wolle: Drops Alpaka Silk brushed, ca. 130g, daher 6 Knäuel à 25g
Nadeln: 5
verlinkt: CiA, Gehäkeltes&Gestricktes, RUMS, auf den Nadeln
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Donnerstag, 2. Juni 2016
Donnerstag, 18. Februar 2016
RUMS #7/16 Yogamattentasche
Yoga tut wirklich gut, auf mehreren Ebenen, darum gehe ich gerne ins Yogastudio. Meine Matte trage ich immer unter dem Arm, und schon viele, viele Wochen habe ich vor, mir eine Tasche zu nähen. Ich habe sehr viel gegoogelt, welche Typen an Taschen so herumschwirren und parallel dazu in mich gehört, was ich denn eigentlich will.
Lange Zeit dachte ich, ich möchte eine Tasche, wo ich sowohl Matte, als auch Kleidung verstauen kann. Dann doch beides einzeln: Tasche für die Matte und Tasche für die Kleidung. Ich konnte mich nicht entscheiden. Sollte ich häkeln? Oder eine all-inclusive-Tasche so wie diese nähen? Dann kam mir die Idee, eine alte Jeans zu recyclen, Bilder auf pinterest gibt es auch genug, z.B. hier und hier.
Ich wollte die Tasche füttern, das Futter oben herausschauen lassen (das musste auch sein, denn wenn man eine Jeans parallel zur Seitennaht aufschneidet, ist der hintere Bund höher als der vordere, und man muss das ausgleichen, sonst hat man oben keinen Rundumrand) und mit einem Zugband versehen. Die Tasche der Jeans sollte erhalten bleiben. Ein Futterstoff war rasch aus dem Schrank gezaubert, also ging es dann ... ran ans Werk!
Das ist sie also! Der Riemen ist aus dem zweiten Hosenbein entstanden, er ist nicht verstellbar.
Nicht nur die vordere, sondern auch die Gesäßtasche blieben an ihrer Stelle. Für die Breite der Tasche habe ich den Umfang der Matte gemessen und ein paar Zentimeter dazugegeben, dann noch die Nahtzugabe. Insgesamt sind es 20 cm Breite im Bruch geworden.
Großteils konnte ich die Nähte mit der Ovi machen, nur im Bereich des Bundes war es ihr zu dick. Die Nähmaschine (vorsichtshalber mit der Titannadel) hatte keine Probleme.
Hier ist noch der Anfang zu sehen.
Ich bin ganz glücklich mit dem Köcher und plane, ebenfalls aus einer alten Jeans eine Tasche für die Kleidung, die Schlüssel und das Handy zu nähen.
Schnitt: Eigenbau
Stoff: alte Jeans
verlinkt: RUMS, CiA, oldJEANSnewBAG, EiNaB, p[:in:]spiriert, TT-Taschen und Täschchen
Lange Zeit dachte ich, ich möchte eine Tasche, wo ich sowohl Matte, als auch Kleidung verstauen kann. Dann doch beides einzeln: Tasche für die Matte und Tasche für die Kleidung. Ich konnte mich nicht entscheiden. Sollte ich häkeln? Oder eine all-inclusive-Tasche so wie diese nähen? Dann kam mir die Idee, eine alte Jeans zu recyclen, Bilder auf pinterest gibt es auch genug, z.B. hier und hier.
Ich wollte die Tasche füttern, das Futter oben herausschauen lassen (das musste auch sein, denn wenn man eine Jeans parallel zur Seitennaht aufschneidet, ist der hintere Bund höher als der vordere, und man muss das ausgleichen, sonst hat man oben keinen Rundumrand) und mit einem Zugband versehen. Die Tasche der Jeans sollte erhalten bleiben. Ein Futterstoff war rasch aus dem Schrank gezaubert, also ging es dann ... ran ans Werk!
Das ist sie also! Der Riemen ist aus dem zweiten Hosenbein entstanden, er ist nicht verstellbar.
Nicht nur die vordere, sondern auch die Gesäßtasche blieben an ihrer Stelle. Für die Breite der Tasche habe ich den Umfang der Matte gemessen und ein paar Zentimeter dazugegeben, dann noch die Nahtzugabe. Insgesamt sind es 20 cm Breite im Bruch geworden.
Großteils konnte ich die Nähte mit der Ovi machen, nur im Bereich des Bundes war es ihr zu dick. Die Nähmaschine (vorsichtshalber mit der Titannadel) hatte keine Probleme.
Hier ist noch der Anfang zu sehen.
Ich bin ganz glücklich mit dem Köcher und plane, ebenfalls aus einer alten Jeans eine Tasche für die Kleidung, die Schlüssel und das Handy zu nähen.
Schnitt: Eigenbau
Stoff: alte Jeans
verlinkt: RUMS, CiA, oldJEANSnewBAG, EiNaB, p[:in:]spiriert, TT-Taschen und Täschchen
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Donnerstag, 21. Januar 2016
RUMS #3/16 und wieder Frau Marlene
Meine erste Frau Marlene mit Streifen habe ich in L genäht und beschlossen, die nächste muss in Größe M entstehen. Der Stoff war schon zu Hause, der hat mich bei der Stoffschwester angelacht, genäht ist die Frau Marlene auch schon seit knapp zwei Wochen, aber das mit dem Foto hat und hat sich nicht ergeben. Heute MUSSTE es sein, auch wenn ich ein wenig müde aus der Wäsche schaue!
Jedenfalls ist Größe M perfekt und ich füüüüüüürchte, ich werde noch eine Frau Marlene nähen. Ich mag den Schnitt!
Schnitt: Frau Marlene von Schnittreif in M
Stoff: Bohemian Stripes, Uni-Jersey türkis
verlinkt: CiA, RUMS
Jedenfalls ist Größe M perfekt und ich füüüüüüürchte, ich werde noch eine Frau Marlene nähen. Ich mag den Schnitt!
Schnitt: Frau Marlene von Schnittreif in M
Stoff: Bohemian Stripes, Uni-Jersey türkis
verlinkt: CiA, RUMS
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Donnerstag, 31. Dezember 2015
RUMS #53/15 - Horai Schal
Vor einigen Monaten habe ich zwei unterschiedliche Knäuel handgefärbte Merino-Lacewolle von Die Kleine Wollfabrik geschenkt bekommen (danke, Yvonne!), von denen ich mir vor zwei Wochen eines geschnappt und verstrickt habe. Das Muster Horai Scarf Pattern von ravelry war meine Vorlage, entstanden ist ein ca. 150 cm langer Schal. Zum Glück musste ich nie auftrennen, denn bei dem Muster wäre das wohl das Ende gewesen ...
Der Schal ist für mich, daher schicke ich ihn am Jahresletzten zu RUMS.
Muster: Horai Scarf Pattern (ravelry)
Wolle: Handgefärbte Merinowolle 100g Irish Fairytale Yarn von Die Kleine Wollfabrik
Nadeln: #7
verlinkt: RUMS, CiA
Der Schal ist für mich, daher schicke ich ihn am Jahresletzten zu RUMS.
Muster: Horai Scarf Pattern (ravelry)
Wolle: Handgefärbte Merinowolle 100g Irish Fairytale Yarn von Die Kleine Wollfabrik
Nadeln: #7
verlinkt: RUMS, CiA
Donnerstag, 5. November 2015
RUMS #45/15 MaSunje
Spät, aber doch schicke ich meine MaSunje von ki-ba-doo zu RUMS.
Ich hatte nur einen Meter des schönen lillestoff enemenemeins, so musste ich wieder kombinieren. Nun, leider werde ich mit meiner MaSunje nicht glücklich. Gewählt habe ich Größe 42, das passt laut Tabelle von der Oberweite gerade so. (Ich KANN einfach kein 44 nähen. Alleine die Zahl ... das geht einfach nicht.)
Nur, wie es scheint, ist mir die MaSunje einerseits um die Oberweite einen Hauch zu eng, dafür ist sie neben und rund um den V-Ausschnitt irgendwie zu weit. Der Ausschnitt ist nie schön gestreckt, es ist irgendwie immer zu viel Stoff rundherum. Das sieht man hier:
Weil die Armausschnitte relativ weit sind, zieht sich das Shirt mit jeder Armbewegung in die Höhe und schlägt Falten. Das schaut dann so aus:
Mh. Schade! Ich mag den Stoff, die Farben und auch die Kombi. Nur zupfe ich an diesem Shirt den ganzen Tag herum, das nervt.
Zwei positive Dinge bleiben jetzt zum Abschluss aber zu erwähnen:
Schnitt: MaSunje von ki-ba-doo, Größe 42 (verlängert)
verlinkt: CiA, RUMS
Ich hatte nur einen Meter des schönen lillestoff enemenemeins, so musste ich wieder kombinieren. Nun, leider werde ich mit meiner MaSunje nicht glücklich. Gewählt habe ich Größe 42, das passt laut Tabelle von der Oberweite gerade so. (Ich KANN einfach kein 44 nähen. Alleine die Zahl ... das geht einfach nicht.)
Nur, wie es scheint, ist mir die MaSunje einerseits um die Oberweite einen Hauch zu eng, dafür ist sie neben und rund um den V-Ausschnitt irgendwie zu weit. Der Ausschnitt ist nie schön gestreckt, es ist irgendwie immer zu viel Stoff rundherum. Das sieht man hier:
Weil die Armausschnitte relativ weit sind, zieht sich das Shirt mit jeder Armbewegung in die Höhe und schlägt Falten. Das schaut dann so aus:
Mh. Schade! Ich mag den Stoff, die Farben und auch die Kombi. Nur zupfe ich an diesem Shirt den ganzen Tag herum, das nervt.
Zwei positive Dinge bleiben jetzt zum Abschluss aber zu erwähnen:
- Seit jetzt habe ich ein schickes Pyjamaoberteil. :)
- Ich habe das erste Mal einen V-Ausschnitt genäht und er ist mir richtig gut gelungen!
Schnitt: MaSunje von ki-ba-doo, Größe 42 (verlängert)
verlinkt: CiA, RUMS
Donnerstag, 21. Mai 2015
NuF = QoD – Kimono Tee und RUMS #21/15
Seit zwei, drei Tagen liegt der aktuell rundherum auf allen Blogs auftauchende Maria Denmark - Kimono Tee - Schnitt ausgedruckt und zusammengeklebt bei mir herum. Aktuell leide ich unter starker Nähunlust, mein Rundherum fordert mich so sehr, dass ich am Abend keine Energien mehr zum Nähen habe. Der Schnitt aber hat es mir angetan.
Als ich dann bei der morgendlichen Blogrunde (ich mache das am Weg in die Arbeit am Handy) bei löwin.g auf ihre Interpretation des Kimono Tee gestoßen bin, wusste ich es plötzlich. Ich wusste, dass der weiß-grüne Jersey, der seit zwei Jahren auf seine Bestimmung wartet, zu GENAU diesem Shirt werden soll!
Heute. 19:15. Meine innere Stimme sprach: "Wenn, dann jetzt, liebe NuF." Und wenn sich die liebe NuF etwas in den Kopf setzt, dann geht.sich.das.aus! Die liebe NuF ist nämlich die QoD, die "Queen of Deadline". HEUTE ist RUMS, und dann erst wieder in einer Woche. Alsdann, ran an den Stoff und die Maschine!
(Alle meine Deutschen Freunde und Freundinnen beteuern übrigens, dass ihr keinen Ausdruck habt, der genau das ausdrückt: es geht sich noch aus. Es ist in der Zeit machbar. Ich schaffe das.)
Nun. Da war noch eine kleine Anpassung nötig. An sich entsprechen die Maße für L, die auf dem Schnitt angegeben sind, sehr gut meinen Maßen. Abgemessen hat das Shirt am unteren Rand einen Umfang von 98 cm. Das ist ENG. Klar, wenn man die Figur hat, dann gehört das so. Dann schaut das aus wie z.B. bei kreativogel und gefällt mir ausnehmend gut. Bei mir ... nein ;). Hier seht ihr meine – äh – Hüftanpassung samt Verlängerung.
Das Shirt selbst ist ja ratzfatz genäht. Lustigerweise passt mein neues Label (derzeit habe ich zwei) farblich exakt zum Shirt.
Abstriche gibt es jetzt bei den Tragefotos. Was will ich auch um kurz vor 21:00? Dunkel ist's, kalt außerdem, und schönes Licht gibt es bei mir nicht. Also wurden es verwackelte Wohnungsspiegelfotos. Ich hoffe, ihr verzeiht.
Ich mag das Shirt! Und der Jersey ist so schön weich! Ich glaube, da müssen für den Sommer noch mehr davon her ...
Schnitt: Kimono Tee von Maria Denmark
Verlinkt: RUMS, CiA, KimonoT Party
Als ich dann bei der morgendlichen Blogrunde (ich mache das am Weg in die Arbeit am Handy) bei löwin.g auf ihre Interpretation des Kimono Tee gestoßen bin, wusste ich es plötzlich. Ich wusste, dass der weiß-grüne Jersey, der seit zwei Jahren auf seine Bestimmung wartet, zu GENAU diesem Shirt werden soll!
Heute. 19:15. Meine innere Stimme sprach: "Wenn, dann jetzt, liebe NuF." Und wenn sich die liebe NuF etwas in den Kopf setzt, dann geht.sich.das.aus! Die liebe NuF ist nämlich die QoD, die "Queen of Deadline". HEUTE ist RUMS, und dann erst wieder in einer Woche. Alsdann, ran an den Stoff und die Maschine!
(Alle meine Deutschen Freunde und Freundinnen beteuern übrigens, dass ihr keinen Ausdruck habt, der genau das ausdrückt: es geht sich noch aus. Es ist in der Zeit machbar. Ich schaffe das.)
Nun. Da war noch eine kleine Anpassung nötig. An sich entsprechen die Maße für L, die auf dem Schnitt angegeben sind, sehr gut meinen Maßen. Abgemessen hat das Shirt am unteren Rand einen Umfang von 98 cm. Das ist ENG. Klar, wenn man die Figur hat, dann gehört das so. Dann schaut das aus wie z.B. bei kreativogel und gefällt mir ausnehmend gut. Bei mir ... nein ;). Hier seht ihr meine – äh – Hüftanpassung samt Verlängerung.
Das Shirt selbst ist ja ratzfatz genäht. Lustigerweise passt mein neues Label (derzeit habe ich zwei) farblich exakt zum Shirt.
Abstriche gibt es jetzt bei den Tragefotos. Was will ich auch um kurz vor 21:00? Dunkel ist's, kalt außerdem, und schönes Licht gibt es bei mir nicht. Also wurden es verwackelte Wohnungsspiegelfotos. Ich hoffe, ihr verzeiht.
Ich mag das Shirt! Und der Jersey ist so schön weich! Ich glaube, da müssen für den Sommer noch mehr davon her ...
Schnitt: Kimono Tee von Maria Denmark
Verlinkt: RUMS, CiA, KimonoT Party
Donnerstag, 9. April 2015
Schon wieder ein Meter Jersey
Bereits gestern habe ich euch gezeigt, was ich aus einem Meter Jersey genäht habe – ein T-Shirt, bei dem es notwendig war, mit einem zweiten Stoff zu kombinieren, weil ein Meter nicht reicht.
2013 habe ich einen Meter Flamingojersey von Applytree gekauft. Meine Tochter sollte daraus ein Kleidungsstück bekommen, aber ... sie wollte das Design nicht. Es war gerade die Zeit, wo sie mit rosa und pink abzuschließen begann (das kam wieder, aber als Neonpink, und Flamingos sind jetzt uncool). Seither liegt der hübsche Stoff bei mir im Regal und wartet auf seine Bestimmung.
Zu Hause trage ich sehr gerne (jaja, lacht nur) eine bequeme Haushose. Mein gestreiftes Modell gab schön langsam den Geist auf und war es nicht mehr wirklich wert, repariert zu werden. Laufmaschen von der Naht im Schritt, ausgeleierter Gummi ... nein, die nicht mehr. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: aus den hübschen Flamingos soll eine schöne Haushose werden!
Problem: ich bin groß. Ein Meter Stoff ist nicht genug für meine Beine. Alsdann: ein bissl Recycling geht doch immer, oder?
Links die alte, rechts die neue Hose. Mit angestückelten Hosenbeinen, in der Farbe passend. :) Eine Haushose ist jetzt nicht sooo spannend, aber ein Foto an mir schulde ich euch. Zufälligerweise hatte ich an dem Tag ein passendes T-Shirt auch noch an. :)
Tjaaaaaaa, und was geschah aus der restlichen Hose? Das ist ein anderes Kapitel! Im Netz gibt es Anleitungen, wie man Jersey zerschneidet, um an ein Jerseyband à la Hoooked zu kommen. Das wird auch irgendwann durch meine Finger und um eine Häkelnadel wandern.
Der Schnitt für die Hose ist Marke Eigenbau.
Die Hose wandert zu CiA und zu RUMS.
2013 habe ich einen Meter Flamingojersey von Applytree gekauft. Meine Tochter sollte daraus ein Kleidungsstück bekommen, aber ... sie wollte das Design nicht. Es war gerade die Zeit, wo sie mit rosa und pink abzuschließen begann (das kam wieder, aber als Neonpink, und Flamingos sind jetzt uncool). Seither liegt der hübsche Stoff bei mir im Regal und wartet auf seine Bestimmung.
Zu Hause trage ich sehr gerne (jaja, lacht nur) eine bequeme Haushose. Mein gestreiftes Modell gab schön langsam den Geist auf und war es nicht mehr wirklich wert, repariert zu werden. Laufmaschen von der Naht im Schritt, ausgeleierter Gummi ... nein, die nicht mehr. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: aus den hübschen Flamingos soll eine schöne Haushose werden!
Problem: ich bin groß. Ein Meter Stoff ist nicht genug für meine Beine. Alsdann: ein bissl Recycling geht doch immer, oder?
Links die alte, rechts die neue Hose. Mit angestückelten Hosenbeinen, in der Farbe passend. :) Eine Haushose ist jetzt nicht sooo spannend, aber ein Foto an mir schulde ich euch. Zufälligerweise hatte ich an dem Tag ein passendes T-Shirt auch noch an. :)
Tjaaaaaaa, und was geschah aus der restlichen Hose? Das ist ein anderes Kapitel! Im Netz gibt es Anleitungen, wie man Jersey zerschneidet, um an ein Jerseyband à la Hoooked zu kommen. Das wird auch irgendwann durch meine Finger und um eine Häkelnadel wandern.
Der Schnitt für die Hose ist Marke Eigenbau.
Die Hose wandert zu CiA und zu RUMS.
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Donnerstag, 23. Oktober 2014
Weniger Schnickschnack geht nicht! Schnabelinas Hip-Bag
Letzte Woche habe ich GANZ dringend und spontan für ein Konzert eine Tasche gebraucht, in die ich die notwendigsten Dinge (Handy, Fahrausweis, Geld, Schlüssel) stecken kann und wo mir möglichst niemand hineingreifen und mir etwas stehlen kann. Etwa eineinhalb Stunden, bevor ich von zu Hause weg wollte, ist mir das eingefallen. Schnabelinas Hip-Bag hatte ich im Kopf. Und ja, klar wurde ich fertig. (Habe ich schon einmal gesagt, dass mein Titel "Deadline Queen" ist?)
Die Schnalle, die ich zu Hause hatte, ist relativ groß, aber sie ging gerade noch. Gurtband war keines da, also habe ich den Gurt selber genäht.
Schön reduziert, oder? Schwarz. Einfach.
...
Fehlt euch etwas? Die Öffnung vielleicht? *kicher*
Die ist innen! *) Totaaaaaal taschendiebsicher! Auch für mich selbst, denn schnell ans Telefon komme ich so auch nicht mehr, wenn es läutet. :)
Die Tasche schicke ich noch zu CiA, RUMS und zu Taschen und Täschchen.
Das Konzert war übrigens supertoll und mir wurde nichts stiebitzt. :)
*) Ups. Da sieht man ja, dass ich am Schluss kurz blauen Unterfaden benutzt habe. Der Schwarze war aus und ich hatte *echt* nicht die Zeit, einen neuen aufzufädeln. Das war 7 Minuten vor dem geplanten Abmarsch. Und schminken wollte ich mich ja auch noch.
Die Schnalle, die ich zu Hause hatte, ist relativ groß, aber sie ging gerade noch. Gurtband war keines da, also habe ich den Gurt selber genäht.
Schön reduziert, oder? Schwarz. Einfach.
...
Fehlt euch etwas? Die Öffnung vielleicht? *kicher*
Die ist innen! *) Totaaaaaal taschendiebsicher! Auch für mich selbst, denn schnell ans Telefon komme ich so auch nicht mehr, wenn es läutet. :)
Die Tasche schicke ich noch zu CiA, RUMS und zu Taschen und Täschchen.
Das Konzert war übrigens supertoll und mir wurde nichts stiebitzt. :)
*) Ups. Da sieht man ja, dass ich am Schluss kurz blauen Unterfaden benutzt habe. Der Schwarze war aus und ich hatte *echt* nicht die Zeit, einen neuen aufzufädeln. Das war 7 Minuten vor dem geplanten Abmarsch. Und schminken wollte ich mich ja auch noch.
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Donnerstag, 2. Oktober 2014
Herbstpullover
... und schon wieder Gestricktes! Derzeit brauche ich ständig Nadeln zwischen den Fingern, und einen Faden. Genäht wird derzeit nur zwischendurch, wenn etwas ganz dringend ist.
Bereits im Sommer entstanden ist dieser Streifenpulli nach dem Drops-Muster 106-24 aus Tahiti Batik von Gründl. Ich probiere es immer wieder mit den kürzeren Ärmeln, aber ich bin eine solche Frostbeule, dass ich auch diese vielleicht noch verlängern werde. Oder ich ziehe ein langärmeliges Shirt darunter, dann geht das auch. :)
Jetzt aber ab zu RUMS #40/14 und zu Create in Austria.
Bereits im Sommer entstanden ist dieser Streifenpulli nach dem Drops-Muster 106-24 aus Tahiti Batik von Gründl. Ich probiere es immer wieder mit den kürzeren Ärmeln, aber ich bin eine solche Frostbeule, dass ich auch diese vielleicht noch verlängern werde. Oder ich ziehe ein langärmeliges Shirt darunter, dann geht das auch. :)
Jetzt aber ab zu RUMS #40/14 und zu Create in Austria.
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Donnerstag, 17. Juli 2014
RUMS #29/14 - Frau Luise meets Ajaccio
Das Frau Luise Wickeltop und das Kleid Ajaccio haben sich zu meinen aktuellen Lieblingsschnitten hochgearbeitet. Und kurz, wenige Stunden vor dem (mittlerweile vergangenen) Urlaub fiel mir ein, was ich aus einem Stoff in meinem Regal (vermutlich Polyester, sehr dünn, fast durchsichtig, eigentlich nicht so angenehm als Kleidungsstoff) machen möchte: ein Strandkleid! Ein Kleid, das man sowieso nur zwischen Unterkunft und Strand trägt, das also vom Stoff her nicht so hohen Tragekomfort braucht, und das nicht empfindlich ist, dazu aber luftig und leicht.
Eine Kombination aus Frau Luise Wickeltop (oben) und Ajaccio (unten) ergab sich von der Breite her perfekt. Und weil meine Hautfarbe mit der Stofffarbe auch nicht gerade harmoniert (grins), habe ich die Ränder mit Resten von weinrotem Viskosejersey eingefasst, damit sich das Kleid überhaupt optisch von meiner Haut absetzt.
Das Kleid war ratzfatz fertig und hat sich im Urlaub bewährt!
Das Kleid wandert zu RUMS und natürlich zu Create in Austria.
Eine Kombination aus Frau Luise Wickeltop (oben) und Ajaccio (unten) ergab sich von der Breite her perfekt. Und weil meine Hautfarbe mit der Stofffarbe auch nicht gerade harmoniert (grins), habe ich die Ränder mit Resten von weinrotem Viskosejersey eingefasst
Das Kleid war ratzfatz fertig und hat sich im Urlaub bewährt!
Das Kleid wandert zu RUMS und natürlich zu Create in Austria.
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Donnerstag, 26. Juni 2014
RUMS #26/14 – Ajaccio #2
Ajaccio. Wie sprecht ihr es aus? "Ajatscho" oder "Aschakssio"? Ajaccio ist die Hauptstadt Korsikas - das weiß ich auch erst, seit wir heuer überlegt haben, dort zu urlauben - und dort wird Französisch gesprochen.
Den Stoff habe ich im Zuge eines Tausches bekommen und war mir wegen des gelben Anteiles nicht sicher, denn Gelb steht mir ... NICHT. Ich hab's probiert. Es ist nicht optimal. Es macht mich blass. Aber der Schnitt ist nach wie vor super. Es wird nicht bei #2 bleiben!
Und ab zu Create in Austria und RUMS.
Den Stoff habe ich im Zuge eines Tausches bekommen und war mir wegen des gelben Anteiles nicht sicher, denn Gelb steht mir ... NICHT. Ich hab's probiert. Es ist nicht optimal. Es macht mich blass. Aber der Schnitt ist nach wie vor super. Es wird nicht bei #2 bleiben!
Und ab zu Create in Austria und RUMS.
Donnerstag, 3. April 2014
RUMS #14/14 - Fold Over Bag
Ich bin ja keine Handtaschensammlerin, denn wenn ich einmal eine Tasche gefunden habe, die "perfekt" ist, trage ich sie täglich. Ein Stoff in meinem Regal jedoch war von Anfang an für eine Handtasche vorgesehen, und viele, viele Monate habe ich überlegt, welche ich denn nehmen soll. Im Buch "One Yard Wonders" gibt es die "Fold Over Bag", die mich angelacht hat. Die zeichnet sich dadurch aus, dass sie wegen des langen umgeschlagenen Halses keinen Verschluss braucht, um Taschendieben das Hineingreifen nahezu unmöglich zu machen. Man kann diese "Klappe" nach vorne oder hinten tragen, ganz nach Belieben.
Allerdings hat sie kaum Innenleben und auch sonst nicht viele features. Mein brainstorming ergab eine ziemlich stark geänderte Tasche mit allem, was ich brauche.
Innen:
Das Innenleben kann auch alles, was es muss und ich habe es vor dem Zusammennähen fotografiert.
Die Tasche wandert - spät aber doch - zu RUMS.
Allerdings hat sie kaum Innenleben und auch sonst nicht viele features. Mein brainstorming ergab eine ziemlich stark geänderte Tasche mit allem, was ich brauche.
Innen:
- Platz für die Schlüssel
- Platz für den mp3-Player
- Platz für 2 Mobiltelefone
- Platz für 2 Stifte
- Vorne eine "schnelle" Einschubtasche
- Hinten eine sichere Zipptasche
Das Innenleben kann auch alles, was es muss und ich habe es vor dem Zusammennähen fotografiert.
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Donnerstag, 20. März 2014
RUMS #12/14: Ajaccio
Ich hab' mir einen neuen Schnitt für mich geleistet, bin ich doch keine, die sich jedes neue Modell sofort kauft: Ajaccio von Schnittquelle. Einen stark gemusterten Viskosejersey hatte ich zu Hause, allerdings nur 1,5 m anstatt der nötigen 1,9 m. Also wurde unten einfach gekürzt.
Das Nähen war nicht schwer, beim Ausschnitt habe ich mich für eine Lösung mit Beleg entschieden. Die Ärmel habe ich lang genäht, ich bin nämlich eine alte Frostbeule. ;) Und mit dem Ergebnis bin ich zufrieden! Es wandert zu den anderen Mädels bei RUMS.
Das Nähen war nicht schwer, beim Ausschnitt habe ich mich für eine Lösung mit Beleg entschieden. Die Ärmel habe ich lang genäht, ich bin nämlich eine alte Frostbeule. ;) Und mit dem Ergebnis bin ich zufrieden! Es wandert zu den anderen Mädels bei RUMS.
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Donnerstag, 13. März 2014
Endlich fertig! Frau Schulz
Tadaaa! Endlich war das Wetter so schön, dass ich Frau Schulz ins rechte Licht rücken und gebührend fotografieren konnte. Der Schlosspark Schönbrunn ist der richtige Platz, um euch meine wunder-wunder-wunderbare Decke zu zeigen.
Vier Monate lang habe ich gestrickt und gestrickt und nochmal gestrickt. Die Decke ist etwa 1,80 m lang und 1,20 m breit und bietet so viiiiiiel Platz für meinen verfrorenen Körper. Jeden Abend kuschle ich mich da hinein.
Gestrickt ist sie mit 3er Nadeln (uff) und aus viel unterschiedlicher Sockenwolle. Etwa 1,2 kg wiegt sie, und sie besteht aus etwa 300 Quadraten. (Und jedes davon besteht aus exakt 1057 Maschen.)
Damit ihr die Ausmaße auch sehen könnt, hat mein Mann sie für mich gehalten.
Ich bin immer noch hin und weg und kann sie mir jeden Tag mit nicht schwindender Freude anschauen.
"Große Strickprojekte" hat mit dieser Decke eine neue Dimension erreicht. Und mit Stolz schicke ich sie zu RUMS.
Vier Monate lang habe ich gestrickt und gestrickt und nochmal gestrickt. Die Decke ist etwa 1,80 m lang und 1,20 m breit und bietet so viiiiiiel Platz für meinen verfrorenen Körper. Jeden Abend kuschle ich mich da hinein.
Gestrickt ist sie mit 3er Nadeln (uff) und aus viel unterschiedlicher Sockenwolle. Etwa 1,2 kg wiegt sie, und sie besteht aus etwa 300 Quadraten. (Und jedes davon besteht aus exakt 1057 Maschen.)
Damit ihr die Ausmaße auch sehen könnt, hat mein Mann sie für mich gehalten.
Ich bin immer noch hin und weg und kann sie mir jeden Tag mit nicht schwindender Freude anschauen.
"Große Strickprojekte" hat mit dieser Decke eine neue Dimension erreicht. Und mit Stolz schicke ich sie zu RUMS.
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