Yoga tut wirklich gut, auf mehreren Ebenen, darum gehe ich gerne ins Yogastudio. Meine Matte trage ich immer unter dem Arm, und schon viele, viele Wochen habe ich vor, mir eine Tasche zu nähen. Ich habe sehr viel gegoogelt, welche Typen an Taschen so herumschwirren und parallel dazu in mich gehört, was ich denn eigentlich will.
Lange Zeit dachte ich, ich möchte eine Tasche, wo ich sowohl Matte, als auch Kleidung verstauen kann. Dann doch beides einzeln: Tasche für die Matte und Tasche für die Kleidung. Ich konnte mich nicht entscheiden. Sollte ich häkeln? Oder eine all-inclusive-Tasche so wie diese nähen? Dann kam mir die Idee, eine alte Jeans zu recyclen, Bilder auf pinterest gibt es auch genug, z.B. hier und hier.
Ich wollte die Tasche füttern, das Futter oben herausschauen lassen (das musste auch sein, denn wenn man eine Jeans parallel zur Seitennaht aufschneidet, ist der hintere Bund höher als der vordere, und man muss das ausgleichen, sonst hat man oben keinen Rundumrand) und mit einem Zugband versehen. Die Tasche der Jeans sollte erhalten bleiben. Ein Futterstoff war rasch aus dem Schrank gezaubert, also ging es dann ... ran ans Werk!
Das ist sie also! Der Riemen ist aus dem zweiten Hosenbein entstanden, er ist nicht verstellbar.
Nicht nur die vordere, sondern auch die Gesäßtasche blieben an ihrer Stelle. Für die Breite der Tasche habe ich den Umfang der Matte gemessen und ein paar Zentimeter dazugegeben, dann noch die Nahtzugabe. Insgesamt sind es 20 cm Breite im Bruch geworden.
Großteils konnte ich die Nähte mit der Ovi machen, nur im Bereich des Bundes war es ihr zu dick. Die Nähmaschine (vorsichtshalber mit der Titannadel) hatte keine Probleme.
Hier ist noch der Anfang zu sehen.
Ich bin ganz glücklich mit dem Köcher und plane, ebenfalls aus einer alten Jeans eine Tasche für die Kleidung, die Schlüssel und das Handy zu nähen.
Schnitt: Eigenbau
Stoff: alte Jeans
verlinkt: RUMS, CiA, oldJEANSnewBAG, EiNaB, p[:in:]spiriert, TT-Taschen und Täschchen
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Donnerstag, 18. Februar 2016
Dienstag, 2. Februar 2016
Eine nachhaltige Geldbörse
Als meine Tochter zu Weihnachten ihre Grete-Geldbörse bekommen hat, kam sofort der Wunsch meines Sohnes, zum Geburtstag auch so eine haben zu wollen.
Was hatte ich mir bei der ersten Version vorgenommen? Dünnere Innenstoffe zu wählen, weil das Zusammennähen von Innenleben und Außenhaut, dazwischen noch der Zippverschluss, nicht ganz einfach war.Ok, das ist untertrieben, es war ein ziemlicher Kraftakt.
Alsdann. Die Frage, welche Farben? Welcher Stoff? Und da fiel mir ein, dass beim letzten Flugurlaub die Reisetasche meines Mannes kaputt wurde und er mir diese Tasche in mühsamer Kleinarbeit in lauter flache Stoffstücke, Zippverschlüsse, Bänder und Gurte zerlegt hat, total freiwillig! ("Da kannst du ja sicher etwas wiederverwenden, oder?") Aus diesem strapazierfähigen Gewebe also sollte die Außenseite der Börse entstehen. Und damit qualifiziert sich die Börse wieder einmal für die schöne Linkparty einfach.nachhaltig.besser.leben. Für die Innenfächer hatte ich noch schwarzen und orangen Baumwollstoff in meinem Stoffregal.
Was soll ich sagen? Es ging besser als bei der ersten Börse, aber von easy-peasy war da immer noch keine Rede. Die Runde, wo man den Zipp in den Ecken immer umlegen muss, obwohl er schon zwischen zwei Schichten Börse versteckt ist ... kein Honigschlecken, sage ich euch.
Aber auch diesmal ist am Schluss doch noch aus Resten dieser Tasche ...
... eine herzeigbare Börse entstanden!
Schnitt: Börse Grete von machwerk
verlinkt bei: EiNaB, CiA, Teens*Point, TT-Taschen&Täschchen, creadienstag, Dienstagsdinge
Was hatte ich mir bei der ersten Version vorgenommen? Dünnere Innenstoffe zu wählen, weil das Zusammennähen von Innenleben und Außenhaut, dazwischen noch der Zippverschluss, nicht ganz einfach war.
Alsdann. Die Frage, welche Farben? Welcher Stoff? Und da fiel mir ein, dass beim letzten Flugurlaub die Reisetasche meines Mannes kaputt wurde und er mir diese Tasche in mühsamer Kleinarbeit in lauter flache Stoffstücke, Zippverschlüsse, Bänder und Gurte zerlegt hat, total freiwillig! ("Da kannst du ja sicher etwas wiederverwenden, oder?") Aus diesem strapazierfähigen Gewebe also sollte die Außenseite der Börse entstehen. Und damit qualifiziert sich die Börse wieder einmal für die schöne Linkparty einfach.nachhaltig.besser.leben. Für die Innenfächer hatte ich noch schwarzen und orangen Baumwollstoff in meinem Stoffregal.
Was soll ich sagen? Es ging besser als bei der ersten Börse, aber von easy-peasy war da immer noch keine Rede. Die Runde, wo man den Zipp in den Ecken immer umlegen muss, obwohl er schon zwischen zwei Schichten Börse versteckt ist ... kein Honigschlecken, sage ich euch.
Aber auch diesmal ist am Schluss doch noch aus Resten dieser Tasche ...
... eine herzeigbare Börse entstanden!
Schnitt: Börse Grete von machwerk
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Freitag, 22. Januar 2016
Ein Beanie
Mann: "Frau, ich brauch so ein Beanie wie dieses, zum Laufen im Winter"
Frau: "Ok" ... *Stoffvorrätedurchkramen* *Restlverwertung*
[...]
30 Minuten später, Frau: "Schau, Mann, ist's so ok?"
Mann: "Hey, cool, schon fertig?" ... "Passt super, danke!"
Na, wenn man immer alle so schnell glücklich machen könnte?
Beanies nähe ich nach dem Schnitt von Hamburger Liebe, und mein Markenzeichen ist, dass ein Viertel des Beanies aus einem anderen Stoff ist. Hier bestehen 3/4 aus dem Rest eines ausgemusterten T-Shirts, weswegen ich nicht nur bei CiA und Für Söhne und Kerle, sondern auch bei EiNaB verlinke, und 1/4 aus einem Rest dunkelblauen Jerseys.
Frau: "Ok" ... *Stoffvorrätedurchkramen* *Restlverwertung*
[...]
30 Minuten später, Frau: "Schau, Mann, ist's so ok?"
Mann: "Hey, cool, schon fertig?" ... "Passt super, danke!"
Na, wenn man immer alle so schnell glücklich machen könnte?
Beanies nähe ich nach dem Schnitt von Hamburger Liebe, und mein Markenzeichen ist, dass ein Viertel des Beanies aus einem anderen Stoff ist. Hier bestehen 3/4 aus dem Rest eines ausgemusterten T-Shirts, weswegen ich nicht nur bei CiA und Für Söhne und Kerle, sondern auch bei EiNaB verlinke, und 1/4 aus einem Rest dunkelblauen Jerseys.
Freitag, 8. Januar 2016
ILMW #2 – noch eine Mütze
Der Schnitt der South Haven Slouch, den ich euch vor ein paar Tagen gezeigt habe, gefällt mir sehr gut. In meinem Fundus in der Wolllade (ILMW heißt ja "Ich leere meine Wollvorräte") waren auch insgesamt drei Knäuel Nuvola von Gründl, eines in rot (von einer Freundin geschenkt bekommen), eines und ein Rest in schlamm und eines in lila (Überbleibsel dieses Projektes). Meine Tochter meinte, rot und schlamm wären die Farben ihrer Wahl und so habe ich - frei nach South Haven Slouch, weil ja die Maschenprobe bei dieser dicken Wolle gar nicht passen kann - einfach drauf los gehäkelt.
Eine Stunde später war die Mütze fertig. Jetzt habe ich noch Reste in rot und schlamm und ein Knäuel in lila. Mal sehen, was mir dazu einfällt.
Die Mütze hat sich gleich meine Tochter unter den Nagel gerissen, lediglich für die Blogfotos durfte ich herhalten!
Muster: frei nach South Haven Slouch von ravelry
Wolle: Nuvola von Gründl (zusammen 93 g)
Nadeln: 8 und 6
verlinkt: CiA, EiNaB
Eine Stunde später war die Mütze fertig. Jetzt habe ich noch Reste in rot und schlamm und ein Knäuel in lila. Mal sehen, was mir dazu einfällt.
Die Mütze hat sich gleich meine Tochter unter den Nagel gerissen, lediglich für die Blogfotos durfte ich herhalten!
Muster: frei nach South Haven Slouch von ravelry
Wolle: Nuvola von Gründl (zusammen 93 g)
Nadeln: 8 und 6
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